Energiewende: Quo vadis?

Energiewende_SBei der Energiewende stehen wir am Anfang eines steinigen Weges.  Die Euphorie ist der Ernüchterung gewichen und es ziehen nicht alle am gleichen Strang.

Der Atomausstieg ist eine  beschlossene Sache, aber das Thema ist von der politischen Tagesordnung verschwunden. Sind die Probleme schon gelöst oder haben unsere Politiker die Lust an der Gestaltung unserer zukünftigen Energieversorgung verloren?  Der grosse „Wurf“ der eidgenössischen Energiepolitiker ist ausgeblieben.  Die Schreckgespenster von Windkraftwerken auf dem Uetliberg oder dem Zugerberg sind wieder verschwunden.  Nur die Frage, wie wir unseren Energiebedarf ohne Kernkraftwerke decken wollen, ist unbeantwortet.

Der eingeschlagene Weg  der Energiewende ist eine technische Herausforderung für die Energie-wirtschaft. Über die Finanzierung von neuen Stromnetzen und die benötigten alternativen Energiequellen hat man sich noch nicht den Kopf zerbrochen. Können wir uns diese Energiepolitik leisten und wer muss den Löwenanteil bezahlen? Werden die Grünen ihre „Blockaden-Politik“ beenden und zukünftig die alternativen Energieprojekte konstruktiv begleiten?

Schlussendlich bleiben die Kosten für die Energiewende am Konsumenten hängen. Einerseits durch die höheren Produktionskosten oder durch höhere Abgaben und Steuern. Wie können die Mehrkosten sozialverträglich verteilt werden?

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